so habe mal was gefunden auf rammstein de. ich setz das mal hier rein da es ja auch um das neue album geht^^ ist en studio bericht der erste teil^^
STUDIOBERICHT, TEIL 1
Im Dezember letzten Jahres verbrachten Rammstein sechs Wochen in Kalifornien (Sonoma Mountain Studio), um dort das neue Album aufzunehmen. Die Journalistin und Radio-Moderatorin Marion Brasch hat die Band dort zwei Tage lang begleitet und ausgefragt!
Den ersten Teil ihres Studioreports gibt es hier exklusiv!
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Jack London war in der Nähe. Die letzten Jahre seines kurzen Lebens verbrachte er hier auf dem Sonoma Mountain in Kalifornien. Alles was er damals wollte, war „ein ruhiger Platz zum Schreiben und leben in der Natur – dieses Etwas das uns allen fehlt, von dem aber kaum einer etwas weiß.” Diese Idee ist nicht so weit entfernt, von dem was Rammstein hier suchen. Doch während Jack London hier alt werden wollte, ist dieser Ort für Rammstein lediglich eine Station auf dem Weg zu ihrem neuen Album. Sechs Wochen lang arbeiten sie hier im Studio an ihren Songs – weit weg von zu Hause, ohne Familien, ohne Ablenkung und Verführung. Letztere beschränkt sich auf das gute Essen, ein paar gute Filme, den Pool, einen verwaisten Tennisplatz und einen Ausflug zum Konzert von Nine Inch Nails in Sacramento.
Ursprünglich wollten Rammstein in Los Angeles aufnehmen. „L.A. hat eine gute Energie. Alle wollen was. Es ist sportlich, schnell, hart.“ sagt Paul. Schneider hätte das Experiment L.A. auch gern gemacht. Idylle hätte man immer habt, egal ob in Malta, Spanien oder Südfrankreich. Los Angeles hätte eine neue Erfahrung sein können… Es klappte nicht. Also spielte Schneider dort lediglich seine Drums ein. Danach entschied man sich fürs Kontrastprogramm und zog auf den schönen Berg in Sonoma Wine Country. Ein Studiokomplex im Landhaus-Stil mit Kamin und Köchin. Paul: „Hier herrscht so eine freundliche Beschaulichkeit – die bräuchten wir für dieses Album eigentlich sowas von überhaupt nicht. Aber das Studio war gebucht und wir ziehen das jetzt durch. Das können wir.“ Richard spricht von der Rammsteinschen Gruppendynamik, die extrem stark und dunkel sei. Gut zwar, aber auf Dauer zuviel und manchmal destruktiv. Deswegen sei es wichtig gewesen, einen Platz zu finden, wo man sich von Zeit zu Zeit zurückziehen könne, um der „Rammstein-Magie“ zu entkommen. Flake hätte das Album auch prima in Grünau aufnehmen können: “Amerika ist nicht so meins.” Bis hierher auf diesen Berg war’s ein langer Weg. Rammstein hatten sich nach ihrem letzten Album „Rosenrot“ und der langen zermürbenden Tour frei genommen. Mehr als ein Jahr lang sollte jeder tun und lassen können was er wollte. Keine Verpflichtungen, keine Anrufe. Eine Art Sabbatical. Die Band Rammstein sollte für diese Zeit nicht mehr existieren. Nach außen nicht und nach innen auch nicht. Flake hat erst nach sieben Monaten bemerkt, dass er frei hatte: „Ich hatte genauso viel zu tun wie vorher, nur eben ohne Band.“ Paul fiel für einige Wochen in das berühmte Schwarze Loch und musste feststellen, dass er in seinem ganzen Leben „noch nie NICHTS getan“ hatte. Schneider bekam irgendwann das Gefühl, gar keine Band mehr zu haben: „Ich hab mich gefragt, ob es überhaupt weitergeht.“ Ein Gedanke, der ihn einerseits ein wenig beunruhigte, doch er habe auch gelernt, dass es durchaus ein Leben ohne Rammstein geben kann. Richard wusste das schon vorher und arbeitete in New York an seinem Soloprojekt Emigrate, Olli heiratete und genoss. Und Till? Till denkt in seinem Zimmer gerade über brennende Engel nach.
…
Teil 2 folgt in Kürze!
also ich find das witzig und auch sehr interessant gemacht^^
bin gespannt auf den zweiten teil^^
Quelle:http://www.rammstein.de/blog/